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Vulkan Poás

„We go on a hiking trip tomorrow. Do you want to come with us?“

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In dem Moment, als Carly mich das fragte, war es abends und ich hatte für den nächsten Tag eigentlich schon drei Verabredungen – Skypen mit meinen Eltern, eine Wohnung besichtigen und mit Juan auf den Markt gehen. Also sagte ich erst einmal ab.

Gestern Morgen bin ich dann aber schon um 4:30 Uhr wach geworden und konnte nicht mehr so recht einschlafen. Ich lag also wach und dachte nach und kam zu dem Entschluss, dass ich noch gar nichts so richtig von der Natur Costa Ricas gesehen hatte. Also spontan doch mitgehen? Das Taxi würde uns um 6:45 Uhr abholen, da hab ich ja noch Zeit. Schnell begann ich also, meine Termine zu canceln und meine sieben Sachen für die Wandertour zu packen.

Die eine Wohnungsbesichtigung hatte ich über das Netzwerk airbnb ausgemacht, dort kann man Zimmer für Urlaube oder aber einen längeren Zeitraum mieten. Ähnlich wie Gasthäuser. Menschen, die einen für den Preis einer normalen Miete zu sich einladen, sodass man ein wenig vom Leben dort mitbekommt und weniger Hotelatmosphäre hat. Das gibt es übrigens für alle Länder und ist wohl die Luxusvariante von Couchsurfing. Ich schrieb Maria kurz eine Message auf Spanisch (!), dass ich sie im Verlauf des Tages anrufen würde, um einen Termin auszumachen.

Das Skypegespräch mit meinen Eltern war da etwas schwieriger, letztendlich erreichte ich meinen Vater dann 5 Minuten vor unserer Abfahrt und berichtete ganz kurz von der neuen Situation. Wenn man flexibel ist, kann man mehr erleben, oder eher anderes… Ich hoffe, dass mir das keiner übel nimmt. Jetzt konnte es losgehen, cool!

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Mit dem Taxi ging es zum Bus, zur Coca Cola Station in  San José, dann weiter nach Alajuela, wo wir 1 1/2 Stunden auf den nächsten Bus warteten und dann weiter zum Nationalpark des Vulkans Poás. Nach etwa vier Stunden Tour kamen wir an.

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Zwischendurch, zehn Minuten vor dem Ziel, hat der Bus noch einmal für eine zwanzigminütige Pause gestoppt, damit alle Touristen sich etwas überteuertes zu Essen kaufen konnten ;). Geschäftstüchtig sind sie ja schon hier.

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Bei dem Stop gab es auch eine kleine Krippe 😀

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Der war zwar spektakulär, aber es gab nur eine kleine Aussichtsplattform, weniger als wir erwartet hatten und die „Wandertour“ war auch nur 60 Minuten lang. Naja, wir hatten trotzdem unseren Spass.

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Carly aus Kalifornien… Nein, aus Kanada!

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Dann aus Amsterdam.

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Bruce aus North Carolina.

Um 17 Uhr waren wir völlig erschöpft von der langen Reise endlich wieder im Hostel. So viel Englisch an einem Tag, puh. Jetzt lerne ich direkt zwei Sprachen, Englisch und Spanisch. Das hat natürlich auch seine Vorteile. Von Franzosen halte ich mich fern, soweit es geht. Wenn jetzt noch eine Sprache in meinem Kopf herumschwirren würde, dann wäre ich glaube ich völlig verwirrt, würde die Amerikaner auf Sprancais ansprechen und die Ticos auf Denglisch.

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Bruce Reiseroute.

Im Bus auf der Rückfahrt habe ich mich aber auch kurz mit meiner Sitznachbarin aus Venezuela auf Spanisch unterhalten und sie lobte mich für meine guten Sprachkenntnisse. Oha! Aber gut, so kann es gerne weitergehen 🙂

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